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29.08.2011

IFC-Composite - Partner der IFA Rotorion - nimmt für schwere Lastwagen Anleihen bei der Formel 1

  • Innovationsprodukt ist bis zur Serienreife entwickelt
  • Anfragen namhafter Hersteller liegen vor
  • Ökologische, technische und wirtschaftliche Vorteile

 

HALDENSLEBEN 29.08.2011. Mit ihrer Blattfeder aus Faserverbundstoff für schwere Lastkraftwagen stellt die IFC-Composite auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (13. bis 25. September) eine Weltneuheit vor. Die Serienreife des Zukunfts-Produkts ist nach eigenen, aber auch nach Kundentests bereits erreicht.

 

Die sehr hohen Anforderungen im Segment der Lastkraftwagen wurden mit Bravour gemeistert. Es liegen Anfragen namhafter Hersteller vor, die das Strukturbauteil in ihre schweren Lkws montieren wollen. Den besonderen Charme der höchst wirtschaftlichen und innovativen Blattfeder macht die positive Öko-Bilanz in Herstellung und Gebrauch aus.

 

Die Blattfeder aus glasfaserverstärktem Kunststoff demonstriert erneut die herausragende Kompetenz der IFC-Composite in Sachen Leichtbau. Für ihre Studie eines Hightech-Autositzes "Reduced Complexity Seating" wurde sie mehrfach mit Innovationspreisen prämiert.

 

Die IFC-Composite ist bei der Produktion von Strukturbauteilen aus Faserverbundstoffen Marktführer in Europa. Bei der Herstellung von Produkten im sogenannten Prepreg-Verfahren ist das Unternehmen sogar weltweit die Nummer 1. Dabei werden Endlosfasern mit einer ungehärteten duroplastischen Kunststoffmatrix getränkt.

 

"Unser Produkt weist gegenüber einer Blattfeder aus Stahl in allen relevanten Belangen erhebliche Vorteile auf. Unsere GFK-Blattfeder hält nicht nur erheblich länger, sie ist dazu auch wirtschaftlicher, umweltverträglicher und komfortabler. Wir haben für den Transporter-Bereich schon mehr als 1,3 Millionen GFK-Blattfedern ausgeliefert. Es gibt keinerlei Beanstandungen. Deswegen haben wir uns auch an die Entwicklung für schwere Lkws gewagt", erklärt Matthias Voigt, Leiter der Forschung und Entwicklung der IFC-Composite. Er ist vom Erfolg überzeugt und erwartet den flächendeckenden, industriellen Durchbruch des Produkts aus Faserverbundstoff auch für die schweren Lastkraftwagen.

 

Das Strukturbauteil aus Haldensleben zeichnet sich durch seine nachhaltige Umweltverträglichkeit sowohl in der Produktion als auch im Betrieb aus. Die Blattfeder aus glasfaserverstärktem Kunststoff wiegt nur noch 17 Kilogramm. Ein vergleichbares Teil aus Stahl ist mit 66 Kilogramm fast viermal so schwer.

 

Die IFC-Composite nimmt mit der Verwendung der Hightech-Materialien für den Lkw-Bereich Anleihen bei der Formel 1. Auch dort kommen Faserverbund-Produkte zum Einsatz. Sehr hohe Geschwindigkeiten verlangen dort von dem Werkstoff, dass er sehr viel Energie aufnehmen kann ohne dabei zerstört zu werden. Das gilt so auch für die Lkw-Sparte.

 

Aus der Gewichtseinsparung resultieren die entscheidenden Fortschritte für Natur und Mensch: Schwere, mit der IFC-Blattfeder ausgerüstete Lastwagen werden weniger Kraftstoff verbrauchen. Dadurch wird der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid signifikant reduziert. Das feine Ansprechverhalten der Hochleistungsfeder wird die Abrollgeräusche der schweren Lastkraftwagen erträglicher werden lassen. Die Gewichtsreduktion ermöglicht zudem eine höhere Zuladung bei unverändertem zulässigem Gesamtgewicht. Bei der Produktion im Hotmelt-Verfahren entstehen darüber hinaus keinerlei schädliche Emissionen.

 

Für IFC-Entwicklungschef Matthias Voigt ist klar: "Stahl ist an seine Grenzen gestoßen. Sein Potenzial ist ausgereizt. Faserverbundstoffen gehört die Zukunft im Automobilbau." Das erfordere freies und neues Denken für technische Lösungen. Sie müssten Faserverbundstoffen auf den Leib geschneidert werden, so Voigt.

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Title
Leichtgewicht für 40-Tonner

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