News & Pressespiegel

22.12.2011

IFA-Stipendiat Christoph Haverland ist Sachsen-Anhalts bester „Dualer Student“

  • 24-Jähriger erreichte 97 von 100 möglichen Punkten bei der Berufs-Abschlussprüfung der IHK

  • IFA-Personalchef Fritz: Die Leistung spricht auch für die Qualität der Ausbildung im Betrieb

  • Duales Studium ist ein fester Bestandteil des Personalentwicklungskonzepts

 

HALDENSLEBEN (22. Dezember 2011). Das ist ein schöner Erfolg für Christoph Haverland. Und es ist auch ein schöner Erfolg für die IFA Rotorion. Denn der Stipendiat des Gelenkwellenherstellers aus Haldensleben avancierte zum besten dual ausgebildeten Maschinenbau-Studenten Sachsen-Anhalts des Jahrgangs 2011. Dafür wurde der 24-Jährige jetzt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg ausgezeichnet.

 

„Herr Haverland macht uns stolz. Er hat die Leistungen übertroffen, die wir von einem unserer Stipendiaten erwarten“, lobt Personalchef Torsten Fritz. Die Auszeichnung unterstreiche aber auch die hohe Qualität der betrieblichen Ausbildung bei der IFA. Christoph Haverland erreichte bei der Berufs-Abschlussprüfung durch die IHK 97 von 100 möglichen Punkten. Und das, obwohl er nie eine Berufsschule von innen gesehen hat und ausschließlich von den Ausbildern der IFA auf die Prüfung vorbereitet worden war.

 

Christoph Haverland war von der Otto-von-Guericke Universität für ein Stipendium im Rahmen der Stipendieninitiative von den Industrie- und Handelskammern Sachsen-Anhalts ausgewählt worden. Die IHK hatte das Programm 2008 vom Land übernommen und organisiert es seither.

 

„Die Unternehmen vergeben die Stipendien freiwillig und ohne Zuschüsse. Mit der Initiative verbessern wir nicht nur das Verhältnis zu unseren Hochschulen und zu ihren Studierenden, sondern knüpfen eine dauerhaft starke Bande zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“ sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Klaus Olbricht.

  

„Der nahe Bezug zur Praxis hilft mir enorm im Studium. Ich weiß bei den Vorlesungen sofort, worum um es geht“, bricht Christoph Haverland eine Lanze für die Verknüpfung von betrieblicher und universitärer Ausbildung.

 

Die IFA beteiligt sich an der IHK-Stiftungsinitiative seit 2009. Die Beteiligung ist Teil des Personalentwicklungskonzepts. Es soll dem drohenden Fach- und Führungskräftemangel vorbeugen, der Teile der deutschen Industrie bereits erfasst hat. Dazu gehört auch eine starke Ausbildungsquote, die mit 7 Prozent über dem Schnitt der deutschen Unternehmen liegt. Weiterhin wurde im Dezember 2011 ein kreativer Talent-Pool ins Leben gerufen. Das ist ein zukunftsweisendes Projekt, welches die IFA-Nachwuchskräfte versammelt und weiterentwickelt.

 

Das Gesamtkonzept imponierte auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsidentin Brigitta Wolff während ihres Antrittsbesuchs. „Die IFA will ein besonderer Arbeitgeber mit Zukunft für die Menschen der Region sein“, sagt Geschäftsführer Clemens Aulich. Nicht nur Christoph Haverland bekommt aufgrund seiner Leistungen eine Arbeitsplatzgarantie. Denn die gilt für alle Auszubildenden die mindestens mit der Note gut ihre IHK-Berufsprüfung bestehen.

 

Die IFA eröffnet ihren gut ausgebildeten, jungen Mitarbeitern hervorragende Perspektiven. Das expandierende Innovativ-Unternehmen weiß, dass der Personalbedarf an hochqualifizierten Angestellten auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr ohne weiteres zu decken ist. Laut IHK kann ein Drittel der Unternehmen freie Stellen nicht sofort besetzen. Gefragt sind nach gewerblich-technischen Facharbeitern vor allem Akademiker. Derzeit werden vor allem händeringend Instandhaltungsmechaniker und Instandhaltungselektroniker gesucht.

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Torsten Fritz (v.l.n.r.) ist stolz auf die herausragenden Leistungen von Herrn Haverland. Besonders sein Ausbilder Herr Becker hat maßgeblich dazu beigetragen.

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