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01.09.2015

IFA Rotorion startet ins neue Ausbildungsjahr

  • 17 neue Auszubildende und duale Studenten
  • IFA Ausbildungszentrum bietet ausgezeichnete Lernbedingungen
  • Exkursion zur IAA fördert Motivation für eigene Arbeit
  • Viele Bewerber durch Schule nur unzureichend vorbereitet

HALDENSLEBEN (1. September 2015). Der Haldensleber Automobilzulieferer IFA Rotorion startet mit 17 neuen Auszubildenden und dualen Studenten ins neue Ausbildungsjahr. Die jungen Frauen und Männer werden ab heute in den Berufen Elektroniker für Automatisierungstechnik, Zerspanungsmechaniker und Lagerlogistiker ausgebildet. Unter den Berufseinsteigern befinden sich auch drei duale Studenten aus dem Fachbereich Maschinenbau, die neben einem anerkannten IHK-Abschluss parallel einen Studienabschluss als Bachelor erwerben. Trotz ausgezeichneter Ausbildungsbedingungen konnten bislang nur 17 der insgesamt 19 angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden. Mit 73 Auszubildenden und dualen Studenten zählt der europäische Marktführer für Antriebswellen und Gelenke zu den größten Ausbildungsbetrieben in Sachsen-Anhalt.

IFA Rotorion legt großen Wert auf eine fachlich fundierte Ausbildung der Berufseinsteiger. Mit einem hauseigenen Ausbildungszentrum mit Lehrwerkstatt, extra Maschinenpark für Auszubildende und einem Computerkabinett hat der Automobilzuliefererbetrieb dafür ideale Voraussetzungen geschaffen. Erst 2014 wurde IFA Rotorion durch die IHK Sachsen-Anhalt zu den besten Ausbildungsbetrieben des Landes gekürt.

Motivation schlägt Schulnoten

Die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung wird bei IFA Rotorion bereits bei der Auswahl der künftigen Auszubildenden geschaffen. Ein internes, mehrstufiges Auswahlverfahren bietet dem Unternehmen und den Bewerbern ausreichend Gelegenheit, ein umfassendes Bild von einander zu gewinnen, wie Eckhard Becker, Ausbildungsleiter bei IFA Rotorion, erläutert: „Gute schulische Leistungen sind natürlich ein Indikator bei der Auswahl unserer Auszubildenden. Mindestens genauso wichtig sind uns aber eine große Portion Eigenmotivation sowie Interesse und Freude am künftigen Berufsbild. Die besten Schulabschlüsse bringen nichts, wenn die Begeisterung fehlt.“ Damit die Bewerber einen ersten Eindruck von ihrem künftigen Arbeitsplatz gewinnen können, gehört das Angebot eines praktischen Probearbeitstags im Betrieb zum Auswahlverfahren.

IFA Rotorion liegt viel daran, dass Motivation und Begeisterung auch im Arbeitsalltag nicht auf der Strecke bleiben. Schon am 25. September starten die neuen Auszubildenden und dualen Studenten zu einer Exkursion zur weltweit größten Automobilausstellung IAA in Frankfurt/Main. In Teams sollen Aufgaben gelöst und die neuesten Automobiltrends entdeckt werden. „Wir arbeiten in einer spannenden Branche. Unsere Auszubildenden sollen hautnah erleben, wie sich unsere Produkte und damit ihre Arbeit in den hochwertigsten Autos wiederfinden“, so Sollors.

Dieses Engagement zeigt auch für IFA Rotorion durchaus positive Effekte: Zum Ende des Ausbildungsjahrgangs 2015 wurden rund 90 Prozent der ehemaligen Auszubildenden in eine Festanstellung übernommen. Ein strategisch wichtiger Weg, um dem allgemeinen Fachkräftemangel in der Region und weiterer Abwanderung aktiv entgegenzuwirken.

Ausbildungsangebot nicht voll ausgelastet

Trotz der guten Ausbildungsbedingungen ist es IFA Rotorion allerdings in diesem Jahr nicht gelungen, alle angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Eine der Ursachen sieht Ausbildungsleiter Bernd Sollors in der mangelhaften Vorbereitung vieler junger Menschen auf den Eintritt ins Berufsleben: „Als Unternehmen können wir nicht das aufarbeiten, was während der schulischen Ausbildung versäumt wurde. Grundlagen der Mathematik und ein technisches Vorstellungsvermögen sind unabdingbar, um sich für eine Ausbildung in einem Automotive-Unternehmen zu qualifizieren. Hier beobachten wir seit Jahren einen Negativtrend. In dieses Bild passt auch, dass viele junge Menschen eine zu geringe Erwartungshaltung an ihre Zukunft haben. Viele können sich mit ihrem künftigen Berufsbild nicht identifizieren oder es mangelt grundsätzlich an erkennbarer Leistungsbereitschaft.“

Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, unterstützt IFA Rotorion unter anderem bereits seit mehreren Jahren den Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ und bietet verstärkt auch Schülerpraktika zur Berufsorientierung an. Zwei Ausbildungsplätze zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zum Fachinformatiker sind bei IFA Rotorion in diesem Jahr noch zu besetzen. Schulabgänger, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, aber sich für einen dieser Berufe begeistern, können ihre Bewerbung noch bis zum 15. September 2015 an IFA Rotorion richten.

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Siebzehn neue Auszubildende und duale Studenten werden von Felix von Nathusius (hinten links) begrüßt

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