News & Pressespiegel

20.08.2015

IFA Rotorion drängt in Motorsport

  • IFA Know-how für DTM, NASCAR und WRC
  • Motorsportlösungen müssen nicht viel kosten
  • Hochleistungswellen „Nitroprop" zur Saison 2016

HALDENSLEBEN (20. August 2015). IFA Rotorion, der weltweite Marktführer für Gelenkwellen, drängt in den internationalen Motorsport. Dafür hat das deutsche Traditionsunternehmen sein Jahrzehnte langes Know-how aus allen Geschäftsbereichen gebündelt und in die Entwicklung von Hochleistungsgelenkwellen fließen lassen. Unter dem Namen „Nitroprop" sollen ultraleichte und extrem haltbare Gelenkwellen bereits in der Motorsportsaison 2016 zum Einsatz kommen. Einsatzgebiete sind DTM, NASCAR und WRC. Ab dem 15. September präsentiert IFA Rotorion die Varianten der neuen Nitroprop erstmals auf der weltweit größten Automobilmesse IAA dem internationalen Fachpublikum.

Professioneller Motorsport ist seit je her die ideale Bühne für die Automobilindustrie, um Know-how und die Leistungsstärke von Produkten unter Beweis zu stellen. Jetzt expandiert auch IFA Rotorion in die internationale Motorsportszene, wie Felix von Nathusius, CEO der IFA Rotorion Holding GmbH, bekannt gab: „Seit über 50 Jahren entwickeln wir Antriebswellen und Gelenke für PKW und Nutzfahrzeuge. Als Marktführer in Europa und den USA wollen wir unsere technologische Führungsposition jetzt auch im Wettbewerb auf der Rennstrecke untermauern."

Der Motorsporteinstieg wurde von langer Hand geplant. Oliver Schimpf, Geschäftsführer und CMO, sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt dafür gekommen: „Wir haben den Markt analysiert und sehen Potentiale für uns. Der Kostendruck im Motorsport steigt ständig und teure Werkstoffe werden zunehmend verboten. Mit unseren neuen Nitroprop-Versionen bieten wir Herstellern und Rennställen intelligente Standardlösungen zu günstigen Preisen. Im Idealfall wollen wir unsere Nitroprop schon in der Saison 2016 am Start sehen."

Günstige Standardlösungen für Tourenwagen und Rally-Sport

Zwei Varianten für Tourenwagen und Rally-Sport sind als Protototypen bereits fertiggestellt. Im Visier hat der Gelenkwellenspezialist internationale Tourenwagenserien wie DTM oder NASCAR sowie mit WRC auch den Rally-Sport inklusive der verschiedenen Raid-Serien.

Die unterschiedlichen Nitroprop-Versionen sollen zu 70 Prozent aus Bauteilen bestehen, die auch in der Großserie verwendet werden. Damit kann auf mehrere tausend Teile zurückgegriffen werden, die sich bereits jahrelang bewährt haben. Diese Bauteile verfügen über mehrere Millionen gefahrene Kilometer und sind stets haltbarer als heutige Motorsportlösungen. Zusätzlich zeichnen sie sich durch ein geringeres Gewicht aus. Das Verschrauben beim Ein- und Ausbau der Welle gehört mit der Nitroprop ebenfalls der Vergangenheit an. Da Schnellwechselsysteme verwendet werden, kann die Welle während des Wettbewerbs in halber Zeit oder sogar noch schneller gewechselt werden.

Vom Motorsport profitieren

Die IFA-Ingenieure freuen sich bereits auf das neue Einsatzgebiet, wie Schimpf erläutert: „Motorsport ist ein spannendes Umfeld, das Menschen begeistert und motiviert. Für unsere jungen Ingenieure ist das eine ausgezeichnete Spielwiese, um sich fit zu machen und zu halten. Die Motorsportabteilung wird so zum Fitnessstudio unseres Unternehmens."

Für die Neuentwicklung der Nitroprop haben die IFA-Ingenieure das Know-how aus allen Geschäftsbereichen einfließen lassen. Rund 13.000 Prototypen für vielfältigste Einsatzbereiche entstehen jährlich bei IFA Rotorion.

Schimpf erwartet aus dem Motorsport zudem gleich zwei weitere positive Effekte für die künftige Entwicklungsarbeit: „Mit unseren Aktivitäten im Motorsport können wir Ideen umsetzen, die für Gelenkwellen in Serienautomobilen heute noch nicht infrage kommen. Gleichzeitig werden uns die neu gewonnenen Erkenntnisse aus dem Motorsport wichtige Impulse für die Optimierung von PKW-Wellen von morgen liefern."

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt a.M. werden die neuen Nitroprop Versionen vom 15. bis 27. September im Übergang Halle 5.1 zu 6.1, Stand A02 dem Fachpublikum präsentiert.

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