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04.02.2011

IFA-Leichtbausitz ist "Innovation der Vernunft"

Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2011" geht an IFA Technologies

Berlin / Haldensleben, 4. Februar 2011. Die Designstudie „Reduced Complexity Seating“ (RCS) von der IFA Technologies GmbH aus Sachsen-Anhalt wird heute in Berlin als „Innovation der Vernunft“ ausgezeichnet. Die beiden Geschäftsführer Clemens Aulich und Oliver Schimpf nehmen den Preis im Berliner Meilenwerk entgegen. Die IFA Technologies wurde ebenfalls von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ für die Entwicklung des Autositzes ausgezeichnet.

 

Das gelenklose Autositz-Konzept RCS ist durch die Verwendung von modernen Faserverbundstoffen um die Hälfte leichter als ein herkömmliches Sitzgestell. Durch die simple jedoch effektive Leichtbauweise verringern sich zudem deutlich die Herstellungskosten. IFA Technologies GeschaÅNftsführer Schimpf hierzu: „Ein modernes Autositzgestell besteht momentan aus 80 Teilen. Wir haben beim RCS-Projekt die Anzahl auf zwölf reduziert.“ Der Einsatz von Faserverbundmaterial im Bereich der Automobil-Sitze ist in vielen Belangen vorteilhaft, dies besonders bei der Gewichtsreduzierung. „Keine Einschränkungen gibt es natürlich bei Sicherheit und Komfort“, betont Schimpf.

 

Diese Eigenschaften der Studie überzeugten auch die Jury bei der Wahl zur „Innovation der Vernunft“. „Autos müssen sparsamer werden, die Gewichtsreduzierung ist hier ein herausragender Faktor“, sagt Laudator und Verbraucher Experte Werner Zedler vom Burda Verlag. „Mit dem innovativen Leichtbau-Konzept aus dem Hause IFA ROTORION könnte das Gewicht unserer Autos spürbar verringert werden.“ Der Preis „Innovation der Vernunft“ wird jährlich als Sonderpreis von Redakteuren von „SuperIllu“ und „Guter Rat“ (beide Burda Verlag) im Rahmen der Wahl „Automobil der Vernunft“ verliehen.

 

Mit dem Preis „Ausgewählter Ort 2011“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ist IFA Technologies ebenfalls für die Entwicklung des RCS-Projektes ausgezeichnet worden. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Christian Wulff. „Als Preisträger repräsentiert die IFA Deutschland als das Land der Ideen: zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und vielfältig“, sagt Holger Lösch, Geschäftsführer von „Deutschland – Land der Ideen“.

 

Eine weitere Auszeichnung für die IFA-Studie könnte noch folgen, denn der Leichtbausitz ist zudem für den Innovationspreis Mitteldeutschland nominiert.

 

 

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Marc Melzer übergibt den Entwicklern des Leichtbau-Sitzes den Preis "Ausgewählter Ort im Land der Ideen". Melzer (Zweiter von links) mit dem RCS-Projektteam Sebastian Dröge, Matthias Voigt, Christian Strohal, Klaus Schindler und Christian Schulz (von links).

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Die Designstudie RCS wurde erstmals während der IAA Nutzfahrzeuge 2010 in Hannover vorgestellt.

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