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22.06.2011

IFA erhielt Innovationspreis Mitteldeutschland für die Studie des Autositzes der Zukunft

Leichtbau-Konzept überzeugte Leipziger Jury im Automotive Cluster Gewichtsreduktion bringt energetische und sicherheitsrelevante Vorteile

HALDENSLEBEN, 22. Juni 2011. Die IFA Rotorion (Haldensleben) hat am Dienstagabend in Leipzig den Innovationspreis Mitteldeutschland für den Bereich Automotive Cluster gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Studie eines gelenklosen Leichtbau-Autositzes aus Faserverbundstoff.

 

"Wir freuen uns sehr über den Preis. Er macht einer breiten Öffentlichkeit die große Innovationskraft unseres Unternehmens deutlich. Und die Auszeichnung ist natürlich stellvertretend Anerkennung für die vielen visionären Entwicklungen der IFA", sagt Oliver Schimpf, Geschäftsführer von IFA-Technologies.

 

Der Leichtbausitz wird durch erhebliche Gewichtsreduktion energetische und sicherheitsrelevante Vorteile für Automobile der Zukunft bringen. Zusätzlich lassen sich durch die effektive Leichtbauweise die Herstellungskosten verringern. Der Sitz ist im Vergleich zu herkömmlichen Produktionen um mehr als die Hälfte leichter.

 

Der Innovationspreis wird von der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird unter der Marke IQ Innovationspreis Mitteldeutschland in verschiedenen Bereichen durch die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland (WIM) umgesetzt. Für WIM-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben erfüllt der IFA-Leichtbausitz "eine wichtige Voraussetzung für die Praxistauglichkeit von Elektrofahrzeugen".

 

"Das Interesse der Automobilindustrie an der Designstudie ist groß. Wir wollen das Projekt zur Serienreife führen. Der Sitz besitzt eindeutig großes Zukunftspotenzial", erklärt Schimpf. Er trieb die Entwicklung federführend voran und nahm den Preis in Leipzig in Empfang.

 

Die Studie wurde realisiert durch das in Braunschweig angesiedelte IFA-Leichtbau-Center sowie die ebenfalls in Braunschweig ansässige Agentur Lio Design GmbH. Schimpf: "Ein modernes Autositzgestell besteht derzeit aus 80 Einzelteilen. Wir haben bei unserer visionären Studie die Anzahl durch intelligente Lösungen auf zwölf reduziert."

 

Es war die dritte Auszeichnung für die Studie "ReducedComplexitySeating" (RCS). Die IFA erhielt für das Konzept bereits den Sonderpreis "Innovation der Vernunft". Der Preis wurde im Rahmen der Wahl "Automobil der Vernunft" durch den Burda-Verlag verliehen. Darüber hinaus gab es die Prämierung des RCS-Projekts für IFA-Technologies als "Ausgewählter Ort 2011" der Initiative "Deutschland - Land der Ideen".

 

Für IFA-Geschäftsführer Clemens Aulich sind die Auszeichnungen Beweise für "unsere bisherige innovative Arbeit und gleichzeitig Ansporn, auch weiterhin in die Forschung für zukunftsweisende Technologien am Standort Braunschweig zu investieren."

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Marc Melzer übergibt den Entwicklern des Leichtbau-Sitzes den Preis "Ausgewählter Ort im Land der Ideen". Melzer (Zweiter von links) mit dem RCS-Projektteam Sebastian Dröge, Matthias Voigt, Christian Strohal, Klaus Schindler und Christian Schulz (von links).

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Die Designstudie RCS wurde erstmals während der IAA Nutzfahrzeuge 2010 in Hannover vorgestellt.

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