News & Pressespiegel

18.10.2011

„Ergonomie-Führerschein“ für Auszubildende der IFA-Gruppe

  • Institut für Prävention und Gesundheitsförderung sowie AOK Sachsen-Anhalt geben Tipps für den Arbeitsalltag
  • IFA-Personalbereichsleiter Torsten Fritz: Wir wollen helfen, dass die jungen Menschen ihre Arbeitskraft dauerhaft erhalten
  • Innerbetriebliches Vorbeugen gegen Rückenschmerzen, der Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland

HALDENSLEBEN, 12. Dezember 2011. Die Auszubildenden des Gelenkwellenherstellers IFA-Gruppe Haldensleben haben heute ihren "Ergonomie-Führerschein" bestanden. Gemeinsam mit dem Institut für Prävention und Gesundheitsförderung sowie der AOK Sachsen-Anhalt unterrichtete das Innovations-Unternehmen die mehr als 20 jungen Menschen über das Thema "ergonomisches Bewegen und Arbeiten". Das Gelernte soll ihnen helfen, ihre Arbeitskraft eigenverantwortlich zu erhalten.

 

Insbesondere ging es um Rückengesundheit. Aus gutem Grund, denn Rückenschmerz ist die verbreitetste Volkskrankheit in Deutschland, die enorme betriebswirtschaftliche, aber auch volkswirtschaftliche Schäden verursacht. Das eintägige Seminar hatte zum Ziel, die Auszubildenden auf eigene Vorsorge-Möglichkeiten aufmerksam zu machen. "Unsere Nachwuchskräfte haben noch ihr ganzes Berufsleben vor sich. Sie müssen sich ihre Arbeitskraft noch über Jahrzehnte erhalten. Deswegen wollen wir durch Aufklärung und auch Bewegungsanleitungen arbeitsplatzbedingten Schmerzuständen vorbeugen", sagt Bereichsleiter Personal Torsten Fritz.

 

Der Personalchef weiß, dass wegen keines anderen Symptoms in Deutschland mehr Menschen krankgeschrieben werden. Rückenbeschwerden verursachen Millionen Fehltage. Verspannungen, Hexenschüsse und Bandscheibenvorfälle kosten die Krankenkassen jährlich mehr als 20 Milliarden Euro. Die weitaus größte Gefahr für den Rücken sind Muskelverspannungen, die durch Haltungsfehler mit Fehlbelastungen der Wirbelsäule zustande kommen. Am Arbeitsplatz betroffen sein können Mitarbeiter in den Büros wie in den Werkstätten gleichermaßen.

 

Der "Ergonomie-Führerschein" der IFA umfasst deswegen theoretische Grundlagen zur Rückengesundheit ebenso wie die Analyse der konkreten ergonomischen Situation am eigenen Arbeitsplatz. Er beinhaltet auch Empfehlungen zur rücken- und gelenkschonenden Arbeitsweise sowie Anleitungen zu berufsfeldorientierten Rückentrainings.

 

"Wir wollen die Gesundheit aller Mitarbeiter dauerhaft erhalten und fördern. Das Seminar mit dem Thema ergonomisches Bewegen und Arbeiten ist also ein sehr guter Einstieg für unsere Auszubildenden. Wir wollen das Bewusstsein für Gesundheit wecken" erklärt IFA-Personalbereichsleiter Torsten Fritz die betriebsinterne Präventions-Veranstaltung.

 

Das Seminar gilt bei der IFA als weiterer gelungener Baustein des 2009 eingeführten betrieblichen Gesundheitsmanagements für die gesamte Unternehmensgruppe. Es wurde gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt entwickelt. Ziel sind durchweg gute Arbeitsbedingungen. Immer häufiger werden seither gesundheitsbezogene Verbesserungsprozesse in Gang gesetzt.

 

Nach dem Seminar überreichte IFA-Personalbereichsleiter Torsten Fritz jedem der Auszubildenden sein persönliches Zertifikat zum "Ergonomie-Führerschein".

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Title
Übergabe des Ergonomieführerscheins an IFA-Auszubildende durch AOK-Regionalleiterin Doris Mende und Personalbereichsleiter Torsten Fritz (Mitte)