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05.07.2011

Ausbildung bei IFA Rotorion mit 7 Prozent deutlich über Bundesschnitt

Nachwuchsförderung als Antwort auf Fach- und Führungskräftemangel Gelenkwellenhersteller beginnt früh mit intensiver Mitarbeiterbindung

HALDENSLEBEN, 5. Juli 2011. Der Gelenkwellenhersteller IFA Rotorion aus Haldensleben setzt bei der Suche nach Fach- und Führungskräften verstärkt auf die eigene Ausbildung. Angesichts des schnellen Wachstums des Unternehmens ist die qualifizierte Nachwuchsförderung ein entscheidender Schlüssel für die weitere Entwicklung des Zulieferbetriebs für die internationale Automobilindustrie. Bereits jetzt stellt der Arbeitsmarkt nicht mehr ausreichend Fachpersonal zur Verfügung.

 

Während in Sachsen-Anhalt und auch bundesweit die Zahl der Ausbildungsverträge seit Jahren rückläufig ist, investiert das Haldenslebener Unternehmen erheblich in die Ausbildung. "Man weiß, was man hat, wenn man selbst gut ausbildet", sagt Bernd Sollors, technischer Ausbilder bei der IFA. Mit einer Ausbildungsquote von 7 Prozent liegt das Unternehmen deutlich über dem Bundesschnitt (4,8 Prozent, Berufsbildungsbericht 2006).

 

Die IFA Rotorion ist begehrter Arbeitgeber für motivierte junge Menschen. Denn Leistung lohnt sich für sie. Auszubildende, die ihre Lehre mit sehr gut oder gut abschließen, erhalten eine Anstellungsgarantie. Gegenwärtig bildet die IFA Rotorion 61 Lehrlinge und 15 Studenten dual aus.

 

Nutzen von der Arbeitsplatzgarantie haben beide Seiten - Auszubildende und Unternehmen gleichermaßen. "Die sichere Perspektive ist eine große Chance für uns. Es ist doch ideal, wenn man quasi vor der Haustür einen erstklassigen Arbeitsplatz bekommt", sagt Stefanie Voigtländer (18).

 

Null Bock - das gibt es bei der IFA Rotorion nicht. "Wir haben stets leistungswillige und wissbegierige junge Menschen bei uns. Wir bilden sie vielseitig und allumfassend aus. Auf dem Arbeitsmarkt findet man solche Leute nicht", erklärt Ausbilder Bernd Sollors.

 

Dass gezielte Nachwuchsförderung genau der richtige Weg ist, um dem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen, davon ist Gesellschafter Heinrich von Nathusius überzeugt. Er gibt die Richtung vor und sagt: "Ausbildung ist einerseits die Schmiede des eigenen Fachkräftenachwuchses, und andererseits hat ein Unternehmen auch eine soziale Verantwortung gegenüber der Jugend."

 

Das Unternehmen kümmert sich mit Weitsicht um seine Auszubildenden. Denn für die IFA Rotorion stellen sie ein wertvolles Gut dar. Neben der Leistung ist bei der Personalentwicklung auch der Wohlfühl-Faktor wichtig, denn die Auszubildenden sollen später mit einer engen emotionalen Bindung im Unternehmen bleiben und sich weiter entwickeln.

 

"Eine Ausbildung bei der IFA ist ein Privileg. Ich bin froh, dass mir das Unternehmen eine Ausbildung neben dem Studium ermöglicht", sagt Alexander Ferchau (22). Der angehende Ingenieur möchte die Erfahrungen in der Praxis, angefangen bei der Handarbeit bis zur Bedienung modernster, computergesteuerter Maschinen, aber auch den Zusammenhalt nicht missen. Durchaus möglich, dass er einmal eine Führungskraft bei der IFA Rotorion wird.

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Bernd Sollors, Ausbilder bei der IFA Rotorion im Fachgespräch mit Stefanie Voigtländer. Sie absolviert eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin.

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